Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

für den werkvertraglichen Aus- oder Umbau von Fahrzeugen zum Zwecke der Nutzung als Freizeit- oder Mehrzweckfahrzeug einschließlich der Lieferung eingebauten und losen Zubehörs durch die Jens Antony und Torsten Scholz GbR.

 

I. Allgemeine Vertragsbedingungen

 

1.         

Auftragnehmer ist die Jens Antony und Torsten Scholz GbR. Auf Anfrage unterbreitet der Auftragnehmer oder eine von ihm beauftragte Person dem Auftraggeber ein schriftliches Angebot zu Aufwand und Kosten eines Aus- oder Umbaus.

2.         

Der Werkvertrag des Auftragnehmers mit dem Auftraggeber gilt als geschlossen, sobald dieser mit seiner Unterschrift das Angebot bestätigt und annimmt. Der Auftraggeber bestätigt mit Vertragsabschluss insbesondere Umfang und Preis des Fahrzeugaus- oder Umbaus. Gleichzeitig bestätigt er damit, dass er die ihm  unterbreiteten allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers zur Kenntnis genommen hat und stimmt zu, dass diese Inhalt des von ihm mit dem Auftragnehmer geschlossenen Vertrages sind.

3.         

Der zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber geschlossene Werkvertrag unterliegt der Schriftform. Das gilt auch für Absprachen nach Abschluss des Werkvertrags. Vorvertragliche Absprachen verlieren mit dem Abschluss des Werkvertrags ihre Gültigkeit.

4.         

Der Auftraggeber ist berechtigt, innerhalb von 7 Tagen nach Abschluss des Werkvertrages von diesem ohne Angabe von Gründen zurück zu treten. Ein Rücktritt des Auftraggebers nach dieser Frist, auch aus Gründen, die er und auch nicht der Auftragnehmer zu vertreten hat, verpflichtet ihn zur Zahlung der Kosten, die dem Auftragnehmer bis dahin in Erfüllung des ihm erteilten Auftrags entstanden sind.

 

II. Mitwirkung des Auftraggebers  

 

1.         

Der Auftraggeber versichert mit der Auftragserteilung, dass er der rechtmäßige Eigentümer des aus- oder umzubauenden Fahrzeugs ist bzw. vom Eigentümer berechtigt wurde, das Fahrzeug vom Auftragnehmer im vertraglich vorgesehenen Umfang aus- oder umbauen zu lassen.

2.         

Der Auftraggeber versichert mit der Auftragserteilung, dass das dem Auftragnehmer zum Aus- oder Umbau übergebene Fahrzeug weder von ihm noch von einem Dritten im Rahmen eines Leasingvertrages genutzt wird.

3.         

Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle Mängel des aus- oder umzubauenden Fahrzeugs bekannt zu geben. Der Auftragnehmer dokumentiert die bei Fahrzeugübernahme feststellbaren und ihm genannten Mängel. Treten Fahrzeugmängel beim Aus- oder Umbau des Fahrzeugs oder bei Probefahrten mit ihm zutage, so zeigt der Auftragnehmer diese dem Auftraggeber unverzüglich an.

4.        

Für den Fall, dass ihm diese Mängel bei Vertragsabschluss seitens des Auftraggebers verschwiegen wurden, ist der Auftragnehmer zur sofortigen Kündigung des Werkvertrags aus wichtigem Grund berechtigt. Der Auftragnehmer behält sich gleichzeitig vor, den ihm hieraus entstehenden Schaden gegen den Auftraggeber geltend zu machen.

 

III. Abnahme


 

1.         

Vor der Abnahme des Fahrzeugs führt der Auftragnehmer oder eine von ihm beauftragte Person mit dem Fahrzeug eine Probefahrt und evtl. Fahrten durch, die der Zulassung und Genehmigung technischen Zubehörs dienen. Die hierdurch bedingten Fahrzeugbewegungen durch den Auftragnehmer gelten bis 200 km als vereinbart. Zur Abnahme des Fahrzeugs erfolgt im Beisein des Auftraggebers eine Probefahrt von max. 20 km, um etwaige Mängel festzustellen.

2.         

Die Abnahme des Fahrzeugs durch den Auftraggeber erfolgt am Sitz des Auftragnehmers. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Auftraggeber verpflichtet, das Fahrzeug spätestens acht Tage nach Rechnungslegung vom Auftragnehmer zu übernehmen.

3.        

Die Abnahme wird protokolliert.

 

 

IV. Haftung und Gewährleistung  

 

1.         

Der Auftragnehmer gewährleistet den Aus- oder Umbau des Fahrzeugs gem. den geltenden gesetzlichen Bestimmungen, höchstens jedoch für ein Jahr. Dieses gilt für den Fall als ausgeschlossen, als infolge der Flexibilität der Karosserie durch ungenügende Steifigkeit trotz der Verwendung Geräusche hemmender Materialien das Entstehen von Geräuschen bzw. ihre vollständige Dämmung nicht gänzlich erreicht werden kann.

2.         

Der Auftragnehmer haftet für Motor-, Kupplungs-, Schaltungs-, Lenkungs-, Getriebe-, Brems-, Achsen-, Reifenschäden u.s.w. sowie für Blechschäden nur, soweit sie durch sein eigenes Verschulden eingetreten sind. Dasselbe gilt für den Verlust des ganzen Fahrzeugs.

 

V. Bezahlung

 

1.  

Bei Vertragsabschluss wird durch den Auftraggeber die Erstattung der Kosten für Material und Zubehör laut Angebot fällig. Die somit erstatteten Kosten gelten als Vorschuss auf die Gesamtsumme für den Um- oder Ausbau des Fahrzeugs durch den Auftragnehmer.

2.         

Die Preise für Material und Zubehör sind Katalogpreise und werden durch den Auftragnehmer weitest gehend an den Auftraggeber weitergegeben.

3.         

Bei Abnahme des aus- oder umgebauten Fahrzeugs wird die Rechnungssumme abzüglich der geleisteten Vorauszahlung durch den Auftraggeber fällig. Teilzahlungen durch den Auftraggeber müssen schriftlich vereinbart werden. Kommt der Auftraggeber seinen Teilzahlungsverpflichtungen nicht nach und ist er mit zwei Raten in Verzug, wird der gesamte Restbetrag sofort fällig.

4.        

Die Kosten der technischen Abnahmen des Aus- oder Umbaus sind vom Auftraggeber zusätzlich zu dem im Angebot vereinbarten Vertragspreis zu tragen.

 

VI. Erfüllungsort/Gerichtsstand

 

1.        

Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers.

2.         

Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers bzw. das Amtsgericht Frankfurt/Oder.

3.      

Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen nichtig sein, so stimmen die Vertragsparteien überein, dass davon die Gültigkeit der allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht berührt sein soll. in diesem Fall soll die Bestimmung, die der nichtigen am nächsten kommt, sinngemäß zur Erfüllung des Vertrages angewandt werden. 

 

 

Kontakt:

surfmobil@web.de    

0049 152 02107692 Hr. Scholz

0049 160 6063166 Hr. Antony